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Mexiko: Partnerland der Hannover Messe 2018

— 23. bis 27. April 2018 - Hannover || Täglich von 09h00 bis 18h00

In Hannover befindet sich das grösste Messegelände der Welt. Die 26 Messehallen ergeben eine Fläche von 496'000 m2. Die bedeutendsten hier veranstalteten Messen sind die CeBIT

Die weltgrösste Messe für Informationstechnik und die Hannover Messe mit dem Kernthema Industrie.

Die Hannover Messe gilt als wichtigste Industriemesse weltweit. Der Schwerpunkt liegt auf Energie- und Umwelttechnologien, Industrieautomation, Produktionstechnologien sowie Forschung und Entwicklung. Dazu werden verschiedene Leitmessen veranstaltet.

Traditionell präsentiert sich ein Partnerland. 2017 war dies Polen, in den vorherigen Jahren unter anderem auch die Vereinigten Staaten, China, Russland und Indien. In diesem Jahr wurde Mexiko als Gastland eingeladen und somit erstmalig ein lateinamerikanisches Land. Die Hannover Messe findet vom 23. bis 27. April 2018 statt.

Mexiko wird die Hannover Messe als Schaufenster nutzen, um seine leistungsfähigen innovativen Produkte, Verfahren und Industriesektoren vorzustellen. Die Hannover Messe soll ein Plattform sein um den Handel und die Investition mit der Europäischen Union und mit Ländern, wie die Schweiz zu stärken.

 

Weltpanorama

Die Welt steht vor Protektionismus, der die globalen wirtschaftlichen Aktivitäten und die Prozesse der Wertschöpfungskette trotz der offensichtlichen kurzfristigen Vorteile beeinträchtigen könnte.

Die mexikanische Regierung erkennt die breiten Möglichkeiten des Freihandels an. Präsident Peña Nieto hat das Engagement Mexikos für den freien Handel und unsere Unterstützung des soliden, transparenten und auf Regeln basierenden multilateralen Handelssystems bekräftigt, welches in die WTO aufgenommen wurde. Eine unserer Prioritäten besteht darin, unsere Geschäfts- und Investitionsbeziehungen zu diversifizieren und unsere multilateralen Instrumente zu modernisieren.

Mexiko hat einen strategischen Partner in Europa gefunden, um eine globale Agenda für gemeinsame Entwicklung zu fördern.

Unsere Geschichten und Wege sind miteinander verbunden, und wir teilen dieselben politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und kooperativen Werte.

Die Europäische Union ist ein Erfolgsmodell, das durch Integration und nicht durch Protektionismus geschaffen wird.

Unsere wachsende wirtschaftliche Beziehung wurde durch unseren gemeinsamen Glauben an Freihandel, wirtschaftliche Offenheit und Investitionsschutz gefördert.

 

Mexikos Makroökonomische Stabilität:

• Mexiko als Internationaler Schlüsselakteur: Mexiko ist Mitglied der G20, der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), der APEC (Die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft), der WTO (Welthandelsorganisation ) und der Pazifik-Allianz.

• Solide Wirtschaft: Weltweit ist Mexiko die 15. größte Volkswirtschaft. Nach mehreren anerkannten internationalen Quellen (PwC, McKinsey) wird Mexiko bis zum Jahr 2050 auf Platz 5 oder 8 des globalen Rankings platziert.

• Anhaltendes Wachstum: Mexikos BIP wuchs zwischen 2012 und 2016 um 2,9% pro Jahr (ohne Öl und Gas). Im Jahr 2016 wuchs unsere Wirtschaft um 2,3%, die höchste der wichtigsten lateinamerikanischen Volkswirtschaften (Argentinien -2,2%, Brasilien -3,6%, Chile 1,6%); und sogar höher als einige weiter entwickelte Volkswirtschaften (USA 1,5%, Deutschland 1,9%).

 

Mexikos Wirtschaftliche Vorteile:

• Führender Exporteur von High- und Medium-High-Tech-Manufakturen (27% des BIP, gefolgt von Deutschland mit 25% und Südkorea mit 25%).

• Ausländische Direktinvestitionen: 163,2 Mrd. USD wurden zwischen Januar 2013 und September 2017 empfangen, damit wurde das Ziel der gegenwährtige staatliche Verwaltung um mehr als 3,5 Prozent übertroffen.

• Etwa die Hälfte der ausländischen Direktinvestitionen war für die verarbeitende Industrie bestimmt.

• Mexiko ist der zwei Grösste Exporteur von Flachbildfernseher, der vier Grösste Exporteur von Autos; der 3. von Computer; der 5. von Haushaltsgeräten (1. in Lateinamerika und der Karibik); und 6. Handys.

 

Mexikos strukturelle Reformen:

Von Beginn seiner Amtszeit hat Präsident Peña Nieto und seine Regierung eine Ehrgeizige Agenda strukturäle Reformen vorgeschlagen. Schon Jetzt sehen wir sehr positive Ergebnisse: Kosten konnten gesenkt werden, die Produktivität gestiegen werden und wir konnten die Weichen für die Branchen der Zukunft stellen. Das Reformpaket hat wichtige Bereiche angesprochen, die schon für Jahrzehnte Neuerung gebraucht haben. Diese Bereiche umfassen: Energie, Bildung, Arbeitsmarkt, Finnaz – und Steuerpolitik und die Wettbewerbsfähigkeit so konnten die Produktionshandels und Invetitionsbedingungen in Mexiko verbessert werden

 

• Bildungsreform. 1,1 Milliarden Euro sind für die Sanierung öffentlicher Schulen vorgesehen (die bisher größte Investition in die Bildungsinfrastruktur). Die Bildungsreform hat ein neues Modell geschaffen, dass es sich auf die Studenten konzentriert, das duale Bildungssytem spielt hier eine Schlüsselrolle.

• Reform der Telekommunikation. Senkung der Telefontarife (z. B. Senkung der Mobilfunktarife um 43%), Wegfall der Gebühren für Ferngespräche, neue Wettbewerber auf dem Markt (AT & T, Eutelsat, Virgin Mobile).

• Energiereform. Die zugesagten Investitionen erreichten 80 Milliarden Dollar im In- und Ausland. Die Subventionierung von Benzin und Diesel wurde abgeschafft. 

• Finanzreform. Die Finanzierung an den privaten Sektor stieg zwischen 2012 und Juli 2017 von 27% auf 35% des BIP.

• Arbeitsreform. Seit 2013 wurden 3,328 Millionen neue Arbeitsstellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote lag auf 3,4 % im November 2017.

• Steuerreform. Das Steuererhebungsverfahren von Mexiko wurde umgewandelt, mit dem Ziel, die Abhängigkeit des Haushalts von den Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu verringern. . Die Gesamteinnahmen stiegen zwischen 2012 und 2016 von 22% auf 25% des BIP, da die Nicht-Öl-Einnahmen von 8,4% auf 14% des BIP stiegen. Die Öleinnahmen wurden von 39,4% auf 16,3% des Gesamtumsatzes reduziert (und von 8,9% auf 4,1% des BIP).

 

 

18mexico hannover347Die Schweiz anwesend auf der Hannover Messe 

Der SWISS Pavilion unter dem Motto "Switzerland – Excellence in Digital Transformation" ist die optimale Präsentationsplattform und Austauschort zugleich. Der Schweizer Gemeinschaftsstand ist Teil der HANNOVER MESSE, der bekannten Industriemesse seit 1947.

 

Mexiko und die Schweiz: bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Die Schweiz ist der elftgrößte Investor in Mexiko, der 1. unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA (6,1 Mrd. USD zwischen 1999 und September 2017, 1,3% des Gesamtbetrages).

Im Jahr 2016 war die Schweiz der 21. Handelspartner Mexikos weltweit und der erste unter den EFTA-Ländern (bilateraler Handel: 2,3 Milliarden Dollar, 0,3% der Gesamtsumme).

 

 

Warum ist Mexiko ein guter Geschäftspartner für die Schweiz?

Sektoren mit Geschäftspotenzial zwischen Mexiko und der Schweiz:

Pharmaindustrie: Mexiko ist der führende Exporteur in Lateinamerika. Mexikanische Produktion: 10,1 Milliarden Dollar (2016). Einsparungen von 17,1% bei den Betriebskosten im Vergleich zu den Vereinigten Staaten. Zwölf der Zwanzig wichtigsten Pharmaunternehmen weltweit sind in Mexiko präsent (Novartis, Roche, Lonza, Octapharma). Einer der am weitesten entwickelten Regulierungsrahmen in Lateinamerika; internationale Anerkennung der Qualität von Zertifizierungen.

Medizinische Geräte: Mexiko ist der achtgrösste Exporteur weltweit, der Erste in Lateinamerika. Der Hauptlieferant in den Vereinigten Staaten. Mexikanische Produktion: 12,7 Milliarden USD (2016). Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten bietet Mexiko Einsparungen bei den Kosten für die Herstellung von medizinischen Geräten (21,2%), Präzisionskomponenten (9,8%) und Entwicklung und Test elektronischer Systeme (46%).

Kreativwirtschaft: Die in Mexiko gedrehten und produzierten Filme werden in mehr als 100 Länder exportiert. Die Creative Digital City (Guadalajara, Jalisco) wird der wichtigste Cluster in Lateinamerika für die Kreativ-, Digital- und Unterhaltungsindustrie sein. Mexiko ist der spanischsprachige Marktführer für Videospiele in Lateinamerika. Der 6. größter Exporteur in der Welt der Animation, Videospiele, Software und digitaler Inhalte. Chancen für Schweizer Firmen in Co-Development / Co-Production Bereichen: gemeinsame Animationsprojekte für Kinder, Simulationen, Videospiele und Virtual und Augmented Reality Projekte.

Informationstechnologie (IT): Mexiko ist das Hauptinvestitionsziel in Lateinamerika. 3. Anbieter und globaler Exporteur von IT-Dienstleistungen. Mehr als 4.000 Unternehmen aus der IT-Branche haben ein Sitz in Mexiko. Geschätzter Wert des mexikanischen Softwaremarktes für 2019: 4,8 Milliarden Dollar. ProMéxico, das Wirtschaftsministerium, die Weltbank, CANIETI und INNCOM haben eine Roadmap für Industrie 4.0 entwickelt.

Bergbau: Marktwert geschätzt auf 17 Milliarden Dollar (2017). 1. Weltsilberproduzent, 8. Weltgoldproduzent (2. in Lateinamerika), 5. attraktivstes Ziel für Bergbauinvestitionen (Behre Dolbear, 2015).

Metallverarbeitung: Gesamtinvestitionen 1,8 Milliarden Dollar (2016). 3. Bestimmungsort der Einfuhren von geschmiedeten oder gestempelten Eisen- und Stahlerzeugnissen. Hauptprodukt des Verkaufs: Teile von Kernreaktoren, Maschinen und mechanischen Geräten (61,7 Milliarden Dollar, 80% der Gesamtzahl - 2016). Mexiko gehört zu den Top 10 Exporteuren von Maschinen und mechanischen Geräten.

 

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