LITERATURA – SUIZA

Exposición sobre Hugo Loëtscher (Suiza), gran amigo de América Latina

— Literaturausstellungen, Museum Strauhof ZURiCH, bis 28.02.2010 —
«In alle Richtungen gehen - Hugo Loetscher» con este título se abrió una exposición (*).

Loetscher, cosmopolita, multicultural y gran amigo de América Latina, falleció el 18.08.09. Varias de sus obras están traducidas al español, entre ellos «El Descubrimiento de Suiza por los Indios» (respondiendo a la pregunta de una niña boliviana «¿Y quién descubrió Suiza?) Gran conocedor y amante del Brasil, se refirió en sus obras también a Bolivia, Cuba, Uruguay y otros países.

(*) Jede Richtung eine Richtung
die,
in die zu gehen
ich plante,
und die,
in die ich ging,
und alle jene,
von denen ich nie annahm,
dass sie Richtungen sind.
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BRASILIEN

1965 reist hugo loetscher erstmals nach Brasilien – es folgen insgesamt über ein Dutzend weitere Reisen. Sie beginnen alle in Rio, von wo aus es weitergeht in den Süden des landes zu den historischen Jesuitenmissionen oder ins landesinnere zur ehemaligen goldprovinz Minas gerais, nach der hauptstadt Brasilia und vor allem in den nordosten. Diese ärmste Region des landes, die regelmässig von Dürrekatastrophen heimgesucht wird, stellt loetscher in Wunderwelt. Eine brasilianische Begegnung (1979) dar. Das Buch basiert auf der Reportage, die ihn zusammen mit dem Fotografen Willy Spiller 1974 durch den nordosten führte. Die du-Sondernummer «Bahia – Portrait einer Stadt» (Juli 1967) ist loetschers erste wichtige Publikation über lateinamerika, die zusammen mit dem Fotografen René Burri ent- steht. In diesem heft ist loetschers glaube an die «ethnische Demokratie» (gleichberechtigung der Rassen) noch ungebrochen. Brasilien bildet im umfassenden Sinn den gegenstand unzähliger artikel, die er u.a. für die NZZ, den Tages-Anzeiger und das Tages-Anzeiger-Magazin schreibt. Die Bilanz seiner langjährigen auseinandersetzung stellt 1992 die ausstellung «Brasilien, entdeckung und Selbstentdeckung» im Kunsthaus Zürich dar. 1993 erhält hugo loetscher den brasilianischen Orden «Kreuz des Südens – Orden für die Verdienste um die brasilianische Kultur».
 

IBEROAMERIKA 

hugo loetscher unternimmt von Rio aus auch viele Informations- und Berufsreisen in ganz Südamerika, sei es von amazonien über Kolumbien und Bolivien nach chile, sei es südwärts nach uruguay, argentinien und chile. 1968 besucht loetscher zum ersten Mal Mexiko und im anschluss daran Kuba. Das ergebnis der Kubareise sind die Reportagen Zehn Jahre Fidel Castro. Reportage und Analyse. Weitere Besuche Kubas folgen. ein anlass ist die Übersetzung von Wunderwelt: Mundo de Milagros (1996). Die Kapitel aus Der Immune, «Weg und den amazonas hinauf», «ein Señor auf Reisen» und «Die entdeckung der Schweiz» ergeben die Publikation El descubrimiento de Suiza por los Indios. Sie erscheint 1983 in Bolivien. neben der aktuellen Berichterstattung nimmt die Vermittlung ibero-amerikanischer literatur einen selbstverständlichen Platz in loetschers Schaffen ein. Die erfahrungen mit lateinamerika schlagen sich in einem Kapitel wie «alle meine entlein» in Die Papiere des Immunen (1986) nieder. 

 

 


ENLACES RECOMENDADOS

De Etienne Barillier ver homenaje en francés (Le Temps)
De Anne Fournier  «El no tenía fronteras» (Le Temps).
A fines de 1963, Loetscher se anuncia a un periódico describiendo su personalidad mediante una carta que se publica por vez primera en el Tages Anzeiger.
Ver «Seine Beobachtungen in zahlreichen Ländern Lateinamerikas ...» en el NZZ. De Roman Bucheli recomendamos «Ästhetik des Immunen» por Roman Bucheli en el NZZ. Loetscher sostenía que sólo los árboles echan raíces, los hombres tienen piés para marchar ...

El escritor dió una lectura literaria de «Wunderwelt. Eine brasilianische Begegnug» (1979) en cuatro idiomas en el «Centro de traducción literaria» en julio 2008, en la Univ. de Lausana.

Vaya nuestro homenaje al escritor al cosmopolita, con quien alguna vez departimos en nuestros coloquios interdisciplinares de Friburgo [lv].




 
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